Frische im Fokus: Fotografiere Obst und Gemüse mit Wow-Effekt
Gewähltes Thema: Tipps für das Fotografieren von frischem Obst und Gemüse. Lass dich von Licht, Farbe und Textur inspirieren, um die Lebendigkeit der Ernte einzufangen. Eine frühe Marktgeschichte: Einmal bat mich eine Händlerin, ihre Pflaumen zu fotografieren. Ein Sonnenstrahl traf genau den Tautropfen auf der Schale – und plötzlich roch das Bild nach Spätsommer. Begleite uns, probiere Techniken aus und erzähle uns in den Kommentaren, welche Sorten du als Nächstes vor die Linse holst!
Farbe, Kontrast und die Sprache der Frische
Kombiniere rote Paprika vor grünem Basilikum oder gelbe Zitronen auf kobaltblauem Tuch. Der Farbkreis hilft dir, Akzente zu setzen, ohne zu überladen. So lenkst du Aufmerksamkeit, erzählst eine Stimmung und lässt die natürliche Pigmentierung zum Star werden.
Komposition: Von Flatlay bis 45-Grad-Perspektive
Lege Feigen, Bohnen und Kräuter in Gruppen und lasse bewusst Luft dazwischen. Nutze diagonale Linien durch Messer oder Stiele, um Bewegung zu erzeugen. Ein paar Krümel oder Kerne als kontrolliertes Chaos halten das Bild lebendig, ohne die Ruhe zu stören.
An einem Mai-Morgen erzählte mir ein Standler, dass sein Spargel nur wenige Stunden alt sei. Im Bild spiegelte sich Wind in den Bündeln. Ein kurzer O-Ton im Text der Bildbeschreibung machte die Szene komplett. Welche Märkte inspirieren dich?
Mit f/2.8 isolierst du Erdbeeren traumhaft, mit f/5.6–f/8 bleiben Körbe, Stiele und Körner sauber lesbar. Entscheide bewusst, ob das Auge über eine Fläche wandern oder an einem Fokuspunkt haften soll.
Technik: Schärfentiefe, Weißabgleich und Stabilität
Fotografiere in RAW, wähle ein neutrales Profil und arbeite gezielt mit HSL. Hebe Rot minimal, bändige Grün im Luminanzkanal, halte Gelb unter Kontrolle. So bleibt die Realität schöner, nicht fremder.